Pinselstiel-Schleifautomat
Hempel / Deutschland über WOMA
Trotz schwieriger Zeiten den Neustart gewagt
Um sich neben den vielen Maschinenhändlern zu behaupten, ist es wichtig, sich auf bestimmte Themen zu spezialisieren. Den Einstieg in den Gebraucht-maschinenmarkt fand WOMA mit Drehautomaten für Holzdrechslereien. Nicht nur Treppenstäbe und Stuhlbeine werden auf diesen Automaten gefertigt, auch Holzspielzeug, Teller, Stiele, Griffe und vieles mehr. "Allerdings haben es die Drechsler im Moment wirklich schwer. Hier findet ein echter Preiskampf statt. Meist bekommen sie für ihre hochwertige Arbeit nur noch cent-Beträge pro Stück." erläutert Daniel Köhler die derzeitige Lage.
"Deshalb brauchten wir ein zweites Standbein." Die zündende Idee brachte ein Besuch auf der InterBrush 2008. Pinselstiele, Bürstenkörper, Besen... Holzbearbeitung war plötzlich nur noch ein Thema von vielen. Innerhalb weniger Wochen schmückten die ersten Kopierfräsautomaten die WOMA-Internetseite. Durch den Aufbau der Kundenkontakte kamen nach und nach auch die ersten Borstenverarbeitungsmaschinen hinzu.
Auch wenn der Neustart durch die Finanzkrise gebremst wird, Familie Köhler sieht hier ihre Chance. Gerade in schwierigen Zeiten kommen nicht nur Mittelständler sondern auch größere Konzerne auf Maschinen aus zweiter Hand. Und speziell in der Bürstenherstellung setzen die Produzenten auf bewährte Technik.
Im Oktober 2009 konnte WOMA das neue Firmengebäude beziehen. Auf 450 qm bietet die moderne Halle die besten Voraussetzungen für den Handel und die Überholung von gebrauchten Maschinen. Auf dem dazugehörigen Grundstück von 2.500 qm ist jederzeit eine Erweiterung des Hallenkomplexes möglich. Große Vorteile des neuen Objektes sind die gute Verkehrsanbindung und ideale Lage in einem voll erschlossenen Gewerbegebiet.






